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Sonntag, 13. September 2020

Bauanleitung für eine Pinnwand


                                 
Eine Pinnwand im eigenen Haushalt ist heute unverzichtbar geworden.

Im Handel gibt es unzählige mal interssante und in der Menge 08/15 Pinnwände, den es am gewissen Pep fehlt.  

Ein Kundenauftrag brachte uns dazu, eine Pinnwand zu kreieren, die individuell und ansehnlich ist.
Wer sich selbst mit dem Gedanken schon einmal auseinander gesetzt hat, eine solche selbst zu bauen, möchten wir hier eine kleine Starthilfe geben.

Für unserer Rückwand war ein Grundmaß von 56 x 38 cm vorgegeben. Für deren Herstellung beschränkten wir uns auf Birkensperrholz in einer Stärke von 3 und 6 mm. Neben der Korkfläche fürs Anpinnen, sollten 2 Fächer für Ablagen (Post/Visitenkarten/Arzttermine u.a.m.), eine Halterung für eine Schere und eine Halterung für Papier mit einem Stifthalter integriert werden.
 

Die Seitenteile für die Ablagen sollten etwas Peppiges haben und so entstand dieses Muster sowohl für die Front.  

Nachdem diese Teile mit der Laubsäge ausgesägt und anschließend geschliffen wurden, erfolgte die Verleimung mit Eckleisten, die eine 3mm Nut inne haben.
Während der Trockungsphase des Leim ging es daran die Grundplatte her zu richten. Im oberen Zentrum wurde eine Fläche ausgesägt und mit einer etwas größeren 3mm Platte rückseitig verleimt. In dieser Versenkung wurden über 2 Lagen je 4mm Korkplatten mit einem Kleber eingeleimt und die Ränder mit einer Leiste darum verstärkt. So kann das Kork an den Rändern nicht ausfransen und das Kork an diesen Stellen bröseln.

An dieser Stelle ein Hinweis.
Die Versenkung haben wir zunächst drum herum mit Zeitungpaiper geschützt und dann satt mit Sprühkleber eingesprüht. Danach wurde eine 4mm Korkplatte mit Kleber eingesprüht und mit Druck in die Versenkung eingeklebt. Anschließend haben wir zunächst die eingklebte Korkplatte erneut satt mit Kleber besprüht, dann die verbleibende Platte auch mit Kleber besprüht und letztlich miteinander zusammen gefügt. Mit etwas Druck mit der Handfläche ahben wir versucht Luftblasen zwischen den beiden Korklatten heraus zu reiben.

Noch bevor alles abgetrocknet war haben wir die Zeitung wieder entfernt.

Als nächstes ging es daran eine Halterung für die Papierrolle (Papierrollen für eine Kasse - in jedem guten Schreibwarenladen erhältlich)  an zu fertigen. Zunächst wurde eine Aufnahme für ein Rundholz hergestellt und daran ein weiteres 3mm starkes Stück Sperrholz angeleimt, so dann das Rundholz eine abschließende Führung hat. Damit dieses auch dauerhaft an der Grundplatte hält, wurden in der Rundplatte Holzstift eingebracht, die mit der Halterung widerum verleimt wurden, d.h. dei Halterung erheilten eine Lochung in der Größe der Holzstifte. Mit einer Zwinge und etwas Druck und Leim wurde die Halterung dann dauerhaft mit der Grundplatte verbunden.
Unterhalb der Rollenhalterung haben wir ein Holzstreifen, der zuvor wie ein Messer angeschliffen wurde und eine scharfe Kante hat, aufgeleimt. Um das Papier durchziehen zu können, wurden kleine Distanzstücke unter die angeschrägte Holzleiste angeleimt. So  kann man seine Notiz an dieser Kante abreißen.
Letztlich, um auch eine Notiz auf dem Papier machen zu können, haben wir für einen Stift eine Halterung gebaut.
Bevor die Ablagen an die Grundplatte geleimt wurden, haben wir im oberen Bereich Löcher für das Anbringen an die Wand gebohrt.  Nachdem dann die Ablagen angebrach waren, wurden zu abschließend unter der unteren Ablage eine Leiste angebracht, an der 4 kleine Haken angeschraubt wurden, um hier Schlüssel, Handtücher, Topflappen oder was auch immer angehängt werden können.

Um auch eine Schere hier unter zu bringen wurde linksseitig ein Holzstift (kleiner Griff von einer Schublade) aud die Grundplatte aufgeleimt.

Wir hoffen mal, dass diese Anleitung verständlich ist und hilft Dein eigenes Projekt nun in die Tat um zu setzen. 

Für die, die  sich nicht an solches Pojekt wagen wollen und dennoch interesse für eine Pinnwand haben, die melden sich einfach bei uns .

Die Kontaktdaten findet ihr am Ende dieses Seite...so nun können wir nur noch sagen...viel Erfolg beim Umsetzen des eigenen Projekts....
 



 

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