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Sonntag, 29. Mai 2022

Was in unserere Werkstatt in den zurückliegenden Monaten des Jahres 2022 geschah

 Hallo und guten Tag liebe Interessierte,

heute möchten wir Dir/Euch einige Projekte vorstellen, die in den zurückliegenden Wochen entstanden sind. Es handelt sich um Auftragsarbeiten oder um Arbeiten, die schon lange vor sich her schlummern und nun endlich eine Chance bekommen haben.

An dieser Stelle möchten wir uns vorab bei all denen bedanken, die uns mit ihren Wünschen und Aufträgen zu solchen tollen Abenteuern verleitet haben. Mit jedem einzelnen Projekt haben wir unseren Spass gehabt und es war wieder und wieder ein tolle Herausforderung für uns.

Bitte seit nicht all zu kritisch mit unserern Bildern. Das ist nicht unserer Stärke. Wir hoffen aber, dass sie das Wesentliche darstellen.

Und - wer selbst einen Wunsch/eine Idee in seiner "Schublade"  schlummern lässt, wacht es auf und laßt uns Teil haben an euren/deinem Projekt. Am Ende dieser Seite findet Ihr Hinweise zu einer Kontaktaufnahmen mit den "Holzwürmern" des Kleinsten Sägewerkes Brandenburgs...



40 jähriges Bestehen
Tiroler Kaiserjäger
 


Namenschild & Smartfone
Ständer

Beleuchtung zum Thema
Sternenkind beleuchtet

Bilderrahmen für eine
Stickereiarbeit des Kunden

Ständer für
Fernbedienungen


 
Tischlampe  II


Tischlampe
Nachtlichter für ein
Kinderzimmer
  




Tischlampe 
kleiner Altar   

Sternenkind
beleuchtet
Thema Sternenkind
beleuchtet

winterliche beleuchtete
Motive








Weihnachtskrippe


Weihnachtskrippe
mit geschnitzen Figuren


restaurierte Pyramide


Kerzenständer




Namenschild

Sonntag, 2. September 2018

Neue Projekte aus meiner Werkstatt


Auch wenn es hier auf meinem Blog etwas still geworden ist, so waren wir doch in unserer Werkstatt sehr aktiv und so sind viele neue Projekte entstanden.

Einige davon möchten wir euch gerne vorstellen und etwas näher beschreiben.

Zunächst war da die Dekoraktion der Scheiben eines neu errichteten Wintergartens. Jeder, der sich schon einmal mit diesem Thema befasst hat, weiß, dass es für die Vogelwelt sehr wichtig ist, dass die Scheiben dekoriert werden. Nur so lässt sich vermeiden, dass die Vögel beim Zusammenstoß mit der Glasscheibe lebensbedrohlich oder gar tödliche Verletzungen erleiden.

Genau diesen Wunsch wurde an uns weiter gereicht. Ss sollten aus mitgebrachten Vorlagen ein Dutzend Bilder in einem Format von mindestens A3 die Bilder angefertigt werden.
Diese Aufgabe war spannend und zugleich herausfordernd. Nicht nur was die Größe anbetraf. Den einzelnen Motive sah man bereits an, dass hierfür sehr viel Zeit ein zu planen ist.

Eine kleine Bildauswahl seht ihr hier.





Ein nächstes spannendes Objekt war die Herstellung eines Halters für Waffeln.
Wer selbst schon mehrfach Waffeln gebacken hat, weiß, dass die erste Waffel im aufgestapelten Teller schnell an Krustigkeit verloren hat, wenn denn die andern auf ihr liegen. Um das zu vermeiden war unser Geschick uns unsere Kreativität gefordert.








Hier das Statement der Familie
….heute haben wir Waffeln gebacken und haben den neuen Waffelhalter ausprobiert. Er funktionierte ganz hervorragend. Die einzelnen Bretter hatten genau die richtige Größe und auch der Abstand der Bretter zueinander ist prima. Die Waffeln haben wir aus dem Waffeleisen direkt auf die Brettchen gelegt und in den Halter eingeschoben. Sie kühlten sehr gut ab und blieben daher knusperig.

Da der Waffelhalter sehr dekorativ ist, haben wir den "gefüllten" Halter auf den gedeckten Kaffeetisch gestellt und er machte sich prima.

Wir sind ganz begeistert und möchten uns auf diesem Wege nochmals recht herzlich für Ihre Arbeit bedanken. Wir können den Waffelhalter uneingeschränkt weiterempfehlen.

Schöne Grüße aus…..

Christl Schwarz & Jens Volker Hopp
 
Eine ganz besondere Aufgabe war die Herstellung eines Bilderrahmens für eine wunderschöne Hansarbeit. Hierzu möchte ich gar nichts weiter kommentieren.















Es ist toll zu erfahren und mit erleben zu dürfen, welche Ideen doch in den vielen Köpfen der Menschen so vor sich gehen. So auch der nachfolgende Auftrag. In den kommenden Wochen wird ein junger Mann seine erste eigene Wohnung beziehen und was gibt es da schöneres als etwas ganz besonders, etwas Einzigartiges zu integrieren. Als leidenschaftlicher Motorradfahrer war auch schnell etwas Passendes gefunden. Deren Ergebnis sehr ihr auf dem Bild.




Eng verbunden mit den Laubsägearbeiten ist natürlich auch die Herstellung von Weihnachtspyramiden, wie man sie aus dem Erzgebirge kennt. Diese beiden Goldstücke wurden für Kundenbestellungen angefertigt und haben bereits ein neues Zuhause gefunden.














Es gäbe sicherlich noch einiges mehr zu berichten. Doch ich möchte es an dieser Stelle erst einmal belassen.
Vielleicht hast Du, liebe(r) Leser(in), auch einen Wunsch, einen Idee, einen Anlass oder nicht die Zeit selbst etwas her zu stellen. Dann nehme einfach Kontakt mit mir auf. Gerne möchte ich Teil deines Vorhabens sein….


…in diesem Sinne wünsche ich allen eine wunderschöne kreative und entspannte Zeit….






Dienstag, 16. September 2014

Restauration einer alte Laubsägearbeit


Was das Leben doch manchmal für außergewöhnliche Geschichten schreibt.


Am 10. August 2014 berichtete die Berliner Zeitung über unser kleinstes Sägewerk.


Es dauerte auch nicht lang und unser Telefon stand nicht mehr still.

Unter den reichlichen Anrufern befand sich auch eine Frau mit einer außergewöhnlichen Geschichte.

Ihr Mann war vor kurzer Zeit verstorben. Als sie nun nach und nach begonnen hatte, in ihrem Haus auf zu räumen viel ihr ein Spiegel in die Hände, an dem die Spuren der Jahre nicht schadlos vorüber gegangen waren. Dieser Spiegel eines der wenigen Erbstücke ihrer Mutter, die in den letzten Tagen des Krieges auf der Flucht war, war dieser Spiegel einer der wenigen Habseligkeiten, die ihr geblieben waren.

Nun – nach so vielen Jahren verbannt sich darin viele Erinnerungen, die ein wenig „aufgemöbelt“ werden sollten.

Noch am gleichen Tag des Anrufes machte sich diese Frau mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf aus Berlin zu uns zu kommen.

Man muss wissen, dass wir mit dem Auto nur 45 Minuten brauchen, um bis zum Alexanderplatz zu kommen. ABER – wer da glaubt – das geht auch mit den Öffentlichen, der lebt im Fantasialand. Geschlagene 3(!!!)Stunden braucht die gute Frau, um zu uns zu kommen.

Wie groß musste ihr Verlangen sein, das mit der Hoffnung verknüpft ist, diesen Spiegel reparieren zu lassen.

Leider ist es so, dass manche Schäden unwiderruflich nicht zu reparieren/restaurieren sind.

Nach einigen Überlegungen kamen wir dann doch zu einer Lösung.

Ein neuer Spiegel sollte auf der Grundlage des alten, defekten Spiegel entstehen und der Alter so weit hergerichtet werden, dass er noch Verwendung findet.

Vielleicht als ein Bilderrahmen.

Dieser Tage war es nun so weit.

Die gute Frau nahm den gleichen Weg, um ihren Spiegel ab zu holen.

Gegen 12.00Uhr war sie aufgebrochen und dann, kurz vor 16.00 Uhr stand sie am Eingang zu unserer Werkstatt.

Die Spannung stieg, weil keiner wusste – ist es so geworden, wie ich es in Auftrag
gegeben habe – ist alles so umgesetzt worden, wie es die Kundin wollte. Dann war es soweit – für einen Augenblick herrschte Stille – der Fall einer Nadel wäre sicherlich zu hören gewesen. Dann ein kurzer Aufschrei, eine Umarmung, dass einem die Luft weg blieb und die Veränderungen am alten Spiegel gefielen ihr so gut, dass sie bereits Verwendung für den „alten/neuen“ Spiegel hatte.

Ja – und dann war da ja noch die überarbeitete Version.

Da macht sich vor Freude ein bissel Piepie in den Augen breit…dieser Spiegel bekommt einen ganz besonderen Platz in meinem zu Hause…das war das Resümee zu dieser Arbeit….

Übrigens…bei so alten Motiven besteht natürlich immer die Frage, wer war der Designer dieses guten Stückes? Wo kam es her und wer hat es geschaffen?

In unserem Besitz befinden sich unzählige alte Motive/Vorlagen/Kataloge.

In einem dieser Kataloge fanden wir dann ein sehr ähnliches Motive vor. Der Katalog stammte von der Firma Brendel aus München. Dieses Unternehmen bot bis etwa zum 1. WK vorlagen für Laubsäge-, Intarsien und Schnitzarbeiten an.

Interessant ist, dass das gute Stück aus Schlesien hier in den Barnim gelangte und wir mit einigen kleinen Veränderungen bzw. Neuerungen wieder einmal jemanden FREUDE verschenken konnten….

In diesem Sinne allen Leser(innen)n eine schöne Zeit…..