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Freitag, 13. März 2020

Neues Motiv Holzkörbchen




In zurückliegendne Beiträgen habe ich Euch schon mal meine Körbchen mit Rundhölzern vorgestellt.
                                                   



Heute nun möchte ich euch eine abgeänderte Variante vorstellen.

Das Körbchen hat eine Gesamtbreite von nur 27 cm. So habe ich mich hier für "zartere" Materialen entschieden. So sind die Rundhölzer nur 9 mm im Durchmesser. Die Seitenteile sind etwas geschwungen und mit unterschiedlichen Motiven bestückt. Hier habe ich euch 3 Motivevarianten abgebildet.

Der Aufbau ist recht einfach gestaltet. Zunächst habe ich meine
Seitenteile freihand aufgezeichent. Mit einer Verkleinerung von etwa 5 mm habe ich dann ein zweites Seitenteil gezeichnet. Hier habe ich mein Motiv eingepasst und ausgesägt. Natülich für beide Seiten gleich. Nach dem Aussägen und schleifen werden beide Seitenteile miteinander verleimt.

Bei der Wanddicke hatte ich bei meinem ersten Versuch 8mm starkes
Birkenbholz verwandt und mußte fetsstellen, dass diese Dicke zu gering ist. Die Rundhölzer hatten nich genug Tiefe, um in den gelochten Seitenteilen verleimt zu werden. So benutzte ich dann 10 mm starkes Birkensperrholz.

Um die Motive optisch hervor zu heben, habe ich  die entsprechenden Stellen farblich hervor gehoben.

Zu guter letzt ist da noch der Griff des Körbchen.
Ich habe mich für 3 Lagen entschieden, die ich mit
einander verleimt habe. 3 - 6 - 3 mm - so habe ich den Griff aufgebaut. Wem es gefällt, kann die aufgeleimten Seitenteile auch
noch mit dekorativen Motiven gestalten.

So ein Körbchen ist ein wunderschönes Gechenk. Gefüllt mit Köstlichkeiten wird es schnell zu einem ansehnlichen Präsent. Oder - für sich selbst als Lagerung für Häckel- oder Stricksachen - aber auch als Ost- oder Brotkorb. Es gibt sicherlich noch mehr Möglichkleiten des Gebrauchs.






Sonntag, 10. Februar 2019

Obstkorb 2

In einem älteren Beitrag haben wir Euch schon einmal eine Anleitung für den Bau eine Obstkorbes gegeben.

Heute nun möchte ich Euch gerne eine veränderte Variante vorstellen.

Vom Umfang ist der Korb etwas kleiner als sein Vorgänger und mir war daran gelegen etwas zu bauen, was nicht so viel Platz in einer kleinen Küche benötigt.

Wie auch bei seinem Vorgänger habe ich erneut Rundhölzer benutzt.
Die Seitenwände habe ich aus einer geleimten Kiefernholzplatte ausgesägt und, wie auch den Bildern zu sehen, mir zunächst die Seiten gleichmäßig augeteilt, um im weiten Verlauf mit einem Forstern Bohrer die Aufnahmelöcher für die Rundhölzer zu bohren.

An dieser Stelle vielleicht ein Hinweis, der das Bohren der Löcher vereinfacht. Ich habe jeden markierten Punkt, wo ich das Loch ausbohren möchte, zuvor mit einem Dorn gestochen. So brauchte ich nicht jedes Mal mit dem Forstner Bohrer die markierte Stelle genau fixieren.

Die Rundhölzer, welche einen Durchmesser von 15mm haben, wurden auf eine Länge von 33 cm gesägt. 

Dann wurden die Seitenwände geschliffen und die Rundhölzer mit Holzleim in den Seitenwänden verleimt. Nach einer Trocknungszeit von etwa 25-30 Minuten, konnte ich bereits die Zwingen vom Korb entfernen.

Während der Trockungszeit habe ich die Zeit für die Herstellung des Griffes genutzt. Diesen habe ich aus einer Holzleiste (25x30mm) hergestellt. An den Kopfenden wurde zentriert ein Loch für die spätere Aufnahme eines Holzstiftes gebohrt und anschließend die Kanten der Leiste abgerundet.

Letztlich wird die Leiste mit den Seitenwänden mit einem Holzstift verleimt.
Auf dei behandlung mit Ölen, Farben, Lasuren oder was es sonst noch gibt, habe ich in diesem Fall bewußt verzichtet.

Fertig ist ein nützliche Behältnis für die Küche.
Natürlich kann man diesen Korb auch für viele andere Möglichkeiten nutzen.

Wer nun Lust bekommen hat, diesen Korb nach zu bauen, dem wünsche ich viel Spass dabei...








Sonntag, 22. Februar 2015

Obstkorb


Wieder und wieder haben wir wunderschöne Dinge für Andere hergestellt.

Leider sind dabei sehr oft unsere eigenen Wünsche zu kurz gekommen. Doch das sollte sich nun mit diesem Projekt endlich mal ändern.

Sämtliches Material war vorhanden und nun ging es lediglich daran etwas optisch Schönes zu kreieren.
Aus unseren Vorräten entschieden wir uns für Lärchenholz. Das Bett hatte eine Stärke von 24mm und war in seiner Breite ausreichend.



Unser Korb sollte luftdurchlässig sein, so dass das darin befindliche Obst nicht so schnell faulig oder gar schimmlig wird.

Also zeichneten wir zuerst einen Halbkreis (hier 15,4cm Radius). Im Abstand von 15 mm wurde nach innen ein weiterer Halbreis aufgezeichnet. Auf diesem Kreis wurde der Abstand der Löcher markiert, wo später Löcher für die Rundhölzer gebohrt werden
sollten. Wir wählten einen Abstand von 25mm, so dass zur oberen Kante ein Rest von 15mm übrig blieb.
Dann wurde am geschlossenen Kreis ein kleinerer Kreis angezeichnet, der später der Fuß für unseren Korb sein sollte. Den Übergang rundeten wir ebenfalls ab.
Das war wichtig, da wir mit einer Fräse die Kanten der Seitenteile noch bearbeiten wollten.


Nun ging es ans Aussägen.
Für solche (Ausnahme-) Fälle kam die Dekupiersäge zum Einsatz.
Nach dem Aussägen wurden die Löcher für die Rundstäbe mit 15mm Forstnerbohrer ca. 12mm tief ausgebohrt.



Da wir Rundhölzer aus Fichtenholz vorrätig hatten, waren sie die geeigneten Hölzer für die Verbindung beider Seitenteile. Die Rundhölzer waren 74 cm lang und wurden einmal mittig auf 37 cm geteilt. Für den Korb waren insgesamt 17 Rundhölzer notwendig.

Dann ging es daran, die Kanten der Seitenteile weiter zu bearbeiten. Die innenseitige Kante wurde mit einer Oberfärse abgerundet. Anschließend wurde der Fräskopf so weit verändert, dass nicht nur
eine Rundung sondern auch eine kleine Kante entsteht.

Das ist sicherlich eine Frage des Geschmacks.
Hier kann jeder seiner eigenen Fantasie freien Lauf lassen und für sich seine optimale Variante heraus finden.


Jetzt – alles ausgesägten und im „Groben“ vorhandenen Teile vor sich liegend ist mit Schleifpapier/Schleifgeräten Fleißarbeit angesagt.

Im Anschluss an dem Schleifen werden die Rundhölzer in die vorbereiten Löcher mit etwas Holzleim gesteckt bis alle 17 Hölzer in den Seitenwänden unter gebracht sind.

Mit Schraubzwingen wird Druck ausgeübt, um die Seitenwände dauerhaft fest mit den Rundhölzern zu verbinden. Je nach Art des verwendeten Holzleimes ist die Verleimung nach ca. 20 bis 45 min. soweit verbunden, dass die Zwingen entfernt werden können.
 
In der Zwischenzeit geht es daran, den Henkel zu bauen.
Hier haben wir uns für eine eckige Variante entschieden. Alternativ könnte man auch einen runden Henkel anbringen. Hier entscheidet letztlich der Geschmack.


Nach dem Aussägen und Schleifen des Henkels wurde ein Loch seitlich eingebohrt und mit einem Rundholz mit den Seitenwänden verbunden. Hierzu hatten wir mittig in die Seitenwände unterhalb des oberen Randes (ca. 25 mm von der Oberkante entfernt) ein Loch in einem dm von 15mm durchbohrt.

Mit dem Anbringen des Henkels war der Zusammenbau des Korbes abgeschlossen.
 Die Bilder hier zeigen den Korb noch in der Rohfassung, das heißt, wir haben uns noch nicht entschieden, ob wir den Korb wachsen, ölen oder lasieren. Da wir noch reichlich Holzwachs mit Bienenwachs und Carnauba in unterschiedlichen Farbtönen vorrätig haben, wird die Entscheidung noch schwerer fallen.


Aber – das sollte Euch keineswegs davon abhalten, Euren Spaß daran zu haben es einfach mit einem Nachbau zu versuchen. Für jemanden Geübten und aller notwendigen Werkzeuge sollte die Arbeit in 2 bis 3 Stunden abgeschlossen sein...