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Dienstag, 1. September 2026

Das Jahr 2001 - der 1. September

 

25 Jahre „Das kleinste Sägewerk Brandenburgs“ – Vom Reisen über die Märkte zum festen Ausflugsziel

 

Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht: Unser kleinstes Sägewerk Brandenburgs feiert stolz sein 25. Jubiläum! 

Wenn wir heute auf die Anfänge zurückblicken, wird uns erst klar, was für eine aufregende Reise hinter uns liegt.

Altranft 2006
Vom Marktreisen zum festen Zuhause in Tiefensee
Alles begann offiziell am 1. September 2001 mit unserer Gewerbeanmeldung in Berlin. Wer uns von Anfang an kennt, erinnert sich vielleicht noch: Damals hieß es für uns „Reisen über die Märkte“. Wir haben unsere Holzkunst bei Wind und Wetter eingepackt und im Freien präsentiert. In den Jahren 2005/2006 zogen wir schließlich nach Tiefensee und meldeten unseren Betrieb hier in Werneuchen an.

Der große Wendepunkt: Unsere 45qm-Holzhütte
Ein Meilenstein, der alles veränderte, folgte kurz darauf. Dank der Vermittlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) erhielten wir Unterstützung durch EU-Fördermittel. Das ermöglichte uns den Bau unserer heutigen 45 Quadratmeter großen Holzhütte. Endlich hatten wir ein festes Dach über dem Kopf, einen gemütlichen Verkaufsladen und den perfekten Raum für unsere Kreativ-Workshops.

Echte Handarbeit an der Laubsäge und Kundschaft von nah und fern
Bei uns rattert keine vollautomatische Lasermaschine – alle unsere Arbeiten entstehen ausschließlich in reiner, handgeführter Laubsägetechnik! 

Neben unseren saisonalen Klassikern wie Weihnachtspyramiden, Lichterbögen, Kerzenständern und Fensterdekorationen liegt unsere ganz große Leidenschaft in den individuellen Auftragsarbeiten. Wir bringen all das aufs Holz, was in Ihren Köpfen herumgeistert – egal ob detailgetreue Porträts von Menschen und Haustieren oder ganz persönliche Geschenkideen, für die Ihnen selbst vielleicht die kreative Ader fehlt. Wer uns besucht, darf auch jederzeit einen Blick in die Werkstatt werfen und das Handwerk hautnah erleben.

Unsere Leidenschaft sprach sich herum. Ein ganz besonderer Ritterschlag folgte im Jahr 2014, als wir offiziell im Jahrbuch der Landesregierung Brandenburg verewigt wurden und die Landstreicher des RBB in unsere Werkstatt kam. In den Jahren danach waren Medien wie der RBB, die lokale Presse (MOZ) und die Berliner Zeitung immer wider Gast bei uns und berichteten über unser Handwerk. 

Aus dem kleinen Marktstand von einst ist ein ganzjährig geöffnetes Ausflugsziel geworden. Besonders in der Vorweihnachtszeit macht es uns wahnsinnig stolz zu sehen, wie weit die Wege sind, die Sie für uns zurücklegen: Ob aus dem Ruppiner Land, der Uckermark, aus Wittenberg, Ludwigslust, der Magdeburger Börde oder dem Spreewald, aber auch aus dem Berliner Umland und Berlin selbst – für Ihre Treue können wir uns gar nicht genug bedanken!

DANKE an alle Wegbegleiter!
Kommen Sie uns gerne wieder in Tiefensee besuchen und feiern Sie diesen Meilenstein mit uns!

Schreiben Sie uns in die Kommentare:
Kennen Sie uns schon aus den Anfangstagen? Welches handgefertigte Stück begleitet Sie vielleicht schon seit Jahren zu Hause? Wir freuen uns auf Ihre Geschichten in den Kommentaren!

Auf die nächsten 25 Jahre,
Ihr Team vom Kleinsten Sägewerk Brandenburgs
Heike & Bernd Eilitz

 

Sonntag, 4. Mai 2025

Nostalgischer Besuch

Es gibt Momente im Leben, die einem Gänsehaut verursachen können. 

So war es auch als ein Mann im letzten Winter in unserer Werkstatt stand und an uns die Frage richtete. Kann ich mit einer Truppe von Leuten, die alle in alten Mopeds verliebt sind zum 01. Mai das Kleinste Sägewerk besuchen. Um etwas über unserer Geschichte, unser Dasein und unser Leben zu erfahren.

Wir freuen uns immer sehr darüber, wenn man solche Anfragen an uns richtet. Das ist für uns eine enorme Wertschätzung für das was wir tagtäglich tun. 

Nun - vor einigen Tagen, am 01. Mai 2025, gegen 09.00 Uhr, war es soweit. Das Telefon klingelte und eben der Mann, der im Winter bei uns war meldete sich mit insgesamt 37 Fahrzeugen an. Pünktlich wie die Handwerker bogen sie gegen 11.00 Uhr in unsere Straße ein. Eine zunächst unüberschaubare Anzahl von Mopeds näherten sich unserem Grundstück.

Unsere Straße, in der wir wohnen und arbeiten ist etwa 260 Meter lang. Als die ersten Fahrzeuge auf unserem Parkplatz an kamen bogen immer noch Mopeds in unsere Straße ein. Ein Spektakel das man nicht mehr vergißt. Da war dieser besondere Moment - Gänsehaut und ein Stück Kindheit kam aus der Vergangenheit in das hier und jetzt.

Faßt alle Fahrzeuge waren Mopeds vom Typ Simson SR1 und SR2.

Es entwicketen sich sehr schnell viele Gesprächsthemen um unser Handwerk und bei dem einen oder anderen Gast kamen Erinnerungen aus dem eigenen Leben, wann und wie man selbst mit der Laubsäge das eine oder andere Kunstwerk mit seinen Händen geschaffen hatte. Auch wir haben diesen Moment genossen. Kamen doch in diesen Geprächen auch Anregungen, Ideen oder Gedanken zur Sprache, die man umsetzen könnte.

 Da wir aber nur ein Ort von weiteren ihrer Tagestour waren verging die Zeit viel zu schnell. 

Dennoch möchten wir uns bei allen Anwesenden für ihr Interesse zu unserer Arbeit und auch für den Kauf lieb gewordener Stücke aus unsererm Geschäft bedanken. Es würde uns freuen, wenn wir den oder die Person bei uns wieder begrüßen dürfen.

In diesem Sinne wünschen wir allen Teilnehmern des OLDTIMER STAMMTISCH BERNAU allzeit gute Fahrt wenig Pannen und immer ein unfallfreies Ankommen. Wohin auch immer zukünftige Fahrten euch führen werden...